Auffangwannen aus Stahl
Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Auffangwannen aus Stahl für die Lagerung von Fässern, IBCs oder Kleingebinden. Unsere Auffangwannen aus Stahl werden in Deutschland gefertigt, sind WHG- und StawaR-konform, in vielen Ausführungen erhältlich und stammen direkt von uns als Hersteller – somit kommen auf Sie keine unnötigen Kosten durch Zwischenhändler hinzu. Alle Informationen zu Auffangwannen aus Stahl ⇒
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Der vollständige Kaufratgeber für gesetzeskonforme Lagerung auf Stahl-Auffangwannen
Praxisinfos von MEILLER Umwelttechnik – Ihr Hersteller von Auffangwannen seit über 40 Jahren
Ob Motoröl, Diesel, Hydraulikflüssigkeit oder andere wassergefährdende Stoffe – wer Gefahrstoffe lagert, hat gegenüber Behörden, Mitarbeitern, Nachbarschaft und Umwelt eine klare Verantwortung. Leckagen müssen sicher aufgefangen werden, bevor sie in Boden oder Gewässer gelangen. Das Wasserhaushaltsgesetz und die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) schreiben dies verbindlich vor.
Auffangwannen aus Stahl sind dabei die robusteste und vielseitigste Lösung für Werkstätten, Industriebetriebe, Logistik und Landwirtschaft. Die Auffangwanne nimmt auslaufende Flüssigkeiten zuverlässig auf, ist mechanisch hochbelastbar, nicht brennbar und elektrisch leitfähig für Ex-Bereiche. Kein Wunder, dass sie seit Jahrzehnten in vielen Betrieben zur Standardausrüstung gehört.
Dieser Ratgeber beantwortet alle wichtigen Fragen rund um das Thema Auffangwannen aus Stahl: Für welche Medien eignen sich Stahlwannen? Wie berechnet man das erforderliche Auffangvolumen korrekt? Welche Bauart passt zu den Gebinden und dem Anwendungsfall? Und was muss man als Betreiber eines Gefahrstofflagers mit Auffangwannen aus Stahl regelmäßig tun? Am Ende finden Sie außerdem eine ausführliche FAQ-Sektion mit den häufigsten Fragen aus der Praxis.
Auffangwannen aus Stahl – das Wichtigste auf einen Blick
Bevor wir in die Details einsteigen, hier die zentralen Fakten zu Auffangwannen aus Stahl:
- Medien: Geeignet für Öle, Kraftstoffe, Schmierstoffe, entzündbare Flüssigkeiten (H224-H226) und wassergefährdende Stoffe (WGK 1-3).
- Auffangvolumen: Mindestens 10% der Gesamtlagermenge oder der Inhalt des größten Gebindes. Im Wasserschutzgebiet müssen 100% der Lagermenge aufgefangen werden.
- Bauarten: Fasswanne, IBC-Auffangwanne, Regalwanne, Paletten-Aufsatzwanne, Flächenschutz-Element, fahrbare Wannen, Abfüllstation.
- Zertifizierung: MEILLER fertigt im Einklang mit der StawaR; jede Auffangwanne wird im Werk auf Dichtheit geprüft und erhält ein Werksprüfzeugnis und eine Übereinstimmungserklärung (ÜHP). Die Übereinstimmungserklärungen (Ü-Zeichen) ersetzen ehemals erforderliche Bauartzulassungen.
- Betreiberpflichten: Wöchentliche Sichtprüfung auf Leckagen, vertiefte Prüfungen häufig im 2-Jahres-Rhythmus.
Für welche Betriebe ist eine Stahl-Auffangwanne die richtige Wahl?
Die kurze Antwort: Für jeden Betrieb, der entzündbare oder ölhaltige Medien in Gebinden lagert und dabei auf mechanische Belastbarkeit angewiesen ist oder die Wanne an vorgegebene bauliche Situationen anpassen muss. In der Praxis trifft das auf ein sehr breites Spektrum an Unternehmen, Bereichen und Industrien zu.
In Werkstätten und Instandhaltungsbereichen stehen Motoröl, Hydrauliköl, Getriebeöl und Kraftstoffe täglich im Einsatz. Hier kommt es auf schnelles Handling an – die Wanne muss mit dem Stapler unterfahrbar oder mit dem Hubwagen erreichbar sind. Ein Gitterrost sollte eine sichere Standfläche auf der Wanne bieten. Stahl ist als Wannenwerkstoff in diesem Umfeld schlicht die erste Wahl.
In der Industrieproduktion und im Maschinenbau kommen oft größere Mengen an Schmierstoffen, Kühlschmiermitteln und Hydraulikflüssigkeiten zusammen. Hier sind Großraum-Auffangwannen und Flächenschutz-Elemente gefragt, die modular zusammengesetzt werden können, um ganze Produktionslinien abzusichern. Auch der Einsatz fahrbarer Stahlwannen für den innerbetrieblichen Transport von Fässern ist in diesem Umfeld weit verbreitet.
Auch in der Landwirtschaft sind Stahl-Auffangwannen verbreitet – für Dieselkanister, Hydraulikölfässer und Betriebsstoffe. Hier ist jedoch besondere Sorgfalt bei der Medienbeständigkeit angebracht. Nicht jede Beschichtung verträgt alle agrarchemischen Stoffe. Im Zweifelsfall gilt: Sicherheitsdatenblatt prüfen, Hersteller anfragen.
- Werkstatt und Instandhaltung (Motoröle, Hydrauliköle, Kraftstoffe)
- Maschinenbau und Industrieproduktion (Schmierstoffe)
- Lager- und Logistik, auch mit Staplerverkehr über geeignete Gitterroste und Stellebenen
- Landwirtschaft (Betriebsstoffe, Heizöl, Pflanzenschutzmittel)
- Abfüll- und Umfüllbereiche in Produktion und Handel
Welche Gefahrstoffe dürfen auf Auffangwannen aus Stahl gelagert werden?
Die gesetzlich maßgebliche Frage bei der Auswahl einer Auffangwanne ist nicht, welcher Werkstoff für eine Wanne grundsätzlich erlaubt ist, sondern ob die konkrete Lagerkombination – Wannenwerkstoff, Beschichtung und Lagermedium – medienbeständig ist.
Für Auffangwannen aus Stahl gilt im Allgemeinen: Öle, Kraftstoffe, Schmierstoffe aller Art, Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis, Diesel, Heizöl, Kerson, Benzin sowie weitere entzündbare Flüssigkeiten (H224-H226) sind unproblematisch. Auch wassergefährdende Stoffe (WGK 1-3) dürfen auf Auffangwannen aus Stahl gelagert werden.
Bei verzinkten Wannen gibt es laut StawaR Einschränkungen. Bestimmte stark saure oder basische Medien greifen die Zinkschicht an und können so die Barrierefunktion der Wanne beeinträchtigen. In solchen Fällen ist eine lackierte Ausführung oder eine Auffangwanne aus Edelstahl die bessere Wahl.
- Öle, Kraftstoffe und entzündbare Flüssigkeiten (H224-H226): in der Regel unbedenklich auf Stahlwannen lagerbar.
- Wassergefährdende Stoffe (WGK 1-3): Grundsätzlich unbedenklich auf einer Auffangwanne aus Stahl lagerbar. Die Wassergefährdungsklasse spielt keine Rolle bei der Auswahl des Wannenwerkstoffs.
- Verzinkte Wannen: Bei bestimmten korrosiven Medien gelten laut StawaR Einschränkungen – im Zweifelsfall lackierte Ausführung wählen oder Rücksprache mit unseren Experten halten.
Praxisregel: Leiten Sie den Werkstoff der Auffangwanne immer vom Sicherheitsdatenblatt (SDB), der Medienbeständigkeitsliste oder vom Gebindewerkstoff ab. Unsere technischen Experten beraten Sie jederzeit bei der Auswahl der passenden Auffangwanne.
Achtung: Stark korrosive Chemikalien (z.B. konzentrierte Säuren oder Laugen) erfordern häufig eine Auffangwanne aus Kunststoff oder Edelstahl. Die Medienbeständigkeit ist vor der Auswahl des passenden Werkstoffs für die Wanne zu prüfen – leiten Sie die Materialwahl stets vom Sicherhetisdatenblatt (SDB) des Lagerstoffs ab. Eine Hilfestellung bietet zudem unsere Medienbeständigkeitsliste.
Auszug aus unserer Medienbeständigkeitsliste
| Lagermedium | Konzentration | Stahl ¹ | V2A ² | PE ³ |
|---|---|---|---|---|
| Acetaldehyddimetyhlenacetat | ≤ 40 % | ✓ | ||
| Acetaldehyddimetyhlenacetat | FLP < 21 °C | ✓ | ||
| Aceton | FLP < 21 °C | ✓ | ✓ | |
| Akkusäure | ≤ 78 % | ✓ | ||
| Ameisensäure | ✓ | ✓ * | ||
| Ammoniakwasser | ✓ | ✓ | ||
| Ammoniumhydroxid | ≤ 30 % | ✓ | ✓ | |
| Ammoniumnitrat | gesättigt | ✓ | ✓ | |
| Batteriesäure | ≤ 78 % | ✓ | ||
| Benzin | ✓ | ✓ | ||
| Benzoesäure | ✓ | ✓ * | ||
| Benzol | ✓ | ✓ | ||
| Blausäure | ✓ | ✓ | ||
| Borsäure | ≤ 10 % | ✓ | ✓ * | |
| Bremsflüssigkeit | ✓ | ✓ | ✓ * | |
| Butanol | technisch rein | ✓ | ✓ | |
| Buttersäure | ✓ | |||
| Calciumacetat | wässrig | ✓ | ✓ | |
| Calciumchlorat, wässrige Lösung | ≤ 65 % | ✓ | ✓ | |
| Calciumhydroxid | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Calciumhypochlorit | gesättigt | ✓ | ||
| Chlorbenzol | ✓ | ✓ | ||
| Chloressigsäure | ≤ 50 % | ✓ * | ||
| Chlorierte Kohlenwasserstoffe | ✓ | ✓ | ||
| Chlorsäure | ≤ 20 % | ✓ * | ||
| Chromsäure | ≤ 20 % | ✓ * | ✓ * | |
| Dichlorethylen, Dichlorbenzol, Isomerengemisch | technisch rein | ✓ | ||
| Dieselkraftstoff | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Eisen-(II)-sulfat | gesättigt | ✓ | ✓ | |
| Eisen-(III)-chlorid | gesättigt | ✓ | ||
| Eisen-(III)-sulfat | gesättigt | ✓ | ✓ | |
| Erdöl | ✓ | ✓ | ||
| Essigsäure | ✓ | ✓ * | ||
| Essigsäureethylester | ✓ | ✓ | ||
| Ethanol | ✓ | ✓ | ||
| Ether | ✓ | ✓ | ||
| Ethylenchlorid | ✓ | |||
| Ethylenglykol | ✓ | ✓ | ||
| Flugturbinenkraftstoff | ✓ | ✓ | ||
| Getriebeöl | ✓ | ✓ | ✓ * | |
| Glycerin | ✓ | ✓ | ✓ * | |
| Glycolsäure | ≤ 70 % | ✓ | ✓ * | |
| Harnsäure | ✓ | ✓ * | ||
| Harnstoff | ✓ | ✓ | ||
| Heizöl | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Hydrazin | ≤ 10 % | ✓ | ✓ * | |
| Hydrazinhydrat | wässrig | ✓ | ✓ | |
| Isobutanol | ✓ | ✓ | ||
| Isobutylacetat | ✓ | ✓ | ||
| Isobutylchlorid | ✓ | |||
| Isobutylether | ✓ | ✓ | ||
| Isohexan | ✓ | ✓ | ||
| Isopentan | ✓ | ✓ | ||
| Isopropylalkohol (Isopropanol) | ✓ | ✓ | ||
| Kaliumcarbonat | ≤ GL | ✓ | ✓ | |
| Kaliumchlorat | ✓ | |||
| Kaliumchlorid | wässrig | ✓ | ✓ | |
| Kaliumchlorid | ≤ GL | ✓ | ||
| Kaliumchlorid, wässrige Lösung | 50% | ✓ | ✓ | ✓ |
| Kaliumhydroxid | 50 % | ✓ | ✓ | ✓ * |
| Kaliumnitrat | 50 % | ✓ | ✓ | |
| Kaliumnitrat | ≤ GL | ✓ | ||
| Kaliumphosphat | ≤ GL | ✓ | ||
| Kaliumsulfat | ≤ GL | ✓ | ||
| Kerosin | ✓ | ✓ | ||
| Kieselsäure | ✓ | ✓ * | ||
| Klebstoffe | ✓ | ✓ | ||
| Kraftstoff | ✓ | ✓ | ||
| Kühlerfrostschutzmittel (KFZ) | ✓ | ✓ * | ||
| Magnesiumcarbonat | gesättigt | ✓ | ✓ * | |
| Magnesiumchlorid | wässrig | ✓ | ✓ | |
| Magnesiumnitrat | gesättigt | ✓ | ✓ * | |
| Magnesiumsulfat | ✓ | ✓ | ||
| Methanol | ✓ | ✓ | ||
| Menthol | fest | ✓ | ||
| Methylacetat | ✓ | ✓ | ||
| Methylacrylat | ✓ | |||
| Methylenchlorid = Dichlormethan** | ✓ | |||
| Motoröl, aromatenfrei | ✓ | ✓ | ✓ * | |
| Natriumacetat | ✓ | ✓ | ||
| Natriumbisulfat | ✓ * | |||
| Natriumbisulfit | wässrig | ✓ | ✓ * | |
| Natriumcarbonat | ✓ | ✓ | ||
| Natriumchlorid | ✓ | ✓ | ||
| Natriumhydrogensulfat | ≤ GL | ✓ | ||
| Natriumhydrogensulfid, wässrige Lösung | 30% | ✓ | ||
| Natriumhydrogensulfit | ≤ GL | ✓ | ||
| Natriumhydroxid, wässrige Lösung | ≤ 50 % | ✓ | ✓ | ✓ |
| Natriumsulfat | ✓ | |||
| Natriumsulfid | ≤ GL | ✓ | ||
| Natronbleichlauge | ✓ | |||
| Nickelchlorid | ≤ GL | ✓ | ||
| Nitrobenzol | ✓ | ✓ | ||
| Nitroverdünnung | ✓ | ✓ | ||
| Öle | ✓ | ✓ | ✓ * | |
| Ölsäure | technisch rein | ✓ | ✓ | |
| Penthanol | ✓ | ✓ | ||
| Petroleum | technisch rein | ✓ | ✓ | |
| Phenol | 100 % | ✓ | ✓ | |
| Phosphorsäure | ≤ 80 % | ✓ * | ✓ * | |
| Phosphorsäure | ≤ 95 % | ✓ * | ||
| Propanol | ✓ | ✓ | ||
| Propionsäure | ✓ | ✓ | ||
| Raps-Methylester (Bio-Diesel) | ✓ | |||
| Salicylsäure | gesättigt | ✓ | ✓ * | |
| Salpetersäure | ≤ 10 % | ✓ | ✓ * | |
| Salzsäure | > 37 % | ✓ * | ✓ * | |
| Schwefelsäure | ≤ 80 % | ✓ | ✓ * | |
| Schwefelsäure | 95 % | ✓ | ||
| Schweflige Säure | gesättigt | ✓ | ✓ * | |
| Terpentinöl | ✓ | ✓ | ||
| Testbenzin | ✓ | ✓ | ||
| Toluol | ✓ | |||
| Wasserstoffperoxid | ≤ 90 % | ✓ | ✓ * | |
| Xylol | ✓ | ✓ | ||
| Zitronensäure | ✓ * | ✓ * |
Auffangvolumen richtig berechnen – so geht’s
Eine der häufigsten Fehlerquellen bei der Beschaffung von Auffangwannen ist die falsche Berechnung des erforderlichen Auffangvolumens. Die Regel klingt einfach, wird in der Praxis aber oft falsch angewandt.
Das erforderliche Auffangvolumen entspricht immer dem größeren der folgenden beiden Werte: 10% der gesamten Lagermenge aller Gebinde auf der Wanne – oder dem Inhalt des größten Einzelgebindes. Maßgeblich ist immer der jeweils größere Wert.
- 10% der gesamten Lagermenge vs.
- Inhalt des größten Einzelgebindes
Im Wasserschutzgebiet gelten verschärfte Anforderungen an das Auffangvolumen von Auffangwannen. Sofern die Lagerung dort überhaupt zulässig ist, beträgt das erforderliche Auffangvolumen 100% der Lagermenge. Halten Sie mit der zuständigen Behörde Rücksprache, bevor Sie Gefahrstoffe in einem Wasserschutzgebiet lagern möchten.
| Rechenbeispiel | Ergebnis |
| 4 × 200-Liter-Fässer = 800 L Gesamtlagermenge | |
| 10 % von 800 L | = 80 L |
| Größtes Einzelgebinde | = 200 L |
| Erforderliches Auffangvolumen (der größere Wert) | ≥ 200 L |
Ein zweites Praxisbeispiel: Wenn Sie drei IBC à 1000 Liter lagern, beträgt Ihre Gesamtlagermenge 3000 Liter. 10% davon wären 300 Liter – aber das größte Einzelgebinde fasst 1000 Liter. Das erforderliche Auffangvolumen beträgt damit mindestens 1000 Liter. Eine IBC-Auffangwanne mit nominell 1000 Liter Auffangvolumen ist in diesem Fall die richtige Wahl.
Welche Typen von Auffangwannen aus Stahl gibt es bei MEILLER?
Als Hersteller verfügen wir über eines der größten Standardsortimente bei Auffangwannen aus Stahl, dass bei einfachen Fasswannen oder Flächenschutz-Elementen nicht aufhört. MEILLER fertigt auch Sonderwannen nach Kundenwunsch gemäß StawaR – bereits ab Stückzahl 1.
| Anforderung im Betrieb | Passender Wannentyp | Typisches Setup |
|---|---|---|
| 1-2 Fässer sicher und dezentral lagern | Fass-Auffangwanne | optional mit Gitterrost, unterfahrbar |
| Viele Fässer nebeneinander lagern | Großraum-Auffangwanne bis 12 Fässer | optional mit Gitterrost oder Spritzschutzwänden |
| 1-3 IBC/KTC lagern | IBC-Auffangwanne mit 1000 Liter Volumen | Gitterrost oder Lager-/Abfüllpodest, optional IBC-Restentleerer |
| Handling über Europaletten | Paletten-Aufsatzwanne | Euro-/Chemiepaletten-Maß |
| Regal als Gefahrstofflager nutzen | Regalwanne zum Einhängen Regalbodenwanne | Feldweite/Fachtiefe und Volumen passend auswählen |
| Fläche großflächig schützen | Flächenschutz-Elemente | modular erweiterbar, auf Anfrage auch mit Stapler oder LKW befahrbar |
| Innerbetrieblicher Transport | Fahrbare Auffangwannen für 1 oder 2 Fässer | Schiebebübel + Rollen mit Feststeller, optional elektrisch leitfähig |
| Umfüllen/Abfüllen | Abfüllstationen | Fassbock, Seitenwände als Spritzschutz, geteilte Gitterroste |
Tipp: Wenn Sie regelmäßig umfüllen, ist eine Abfüllstation fast immer effizienter als eine Standardwanne – die Arbeitsposition ist ergonomischer und die Tropf- und Spritzsicherheit ist besser planbar.
Fasswannen: die Allround-Lösung für Werkstatt und Lager
Fasswannen sind die am häufigsten eingesetzten Stahl-Auffangwannen. Die Stahl-Auffangwannen sind in vielen Größen mit Lagerkapazitäten zwischen 1 und 12 Fässern à 200 Liter erhältlich. Ausgestattet mit unterfahrbaren Wannenfüßen sind die Auffangwannen für Fässer für den Einsatz mit Hubwagen oder Gabelstapler ausgelegt und sind mit optionalem Gitterrost als Stellebene erhältlich, um die Fässer trocken und zugriffsbereit zu lagern. Bei uns finden Sie im Standardsortiment Fasswannen mit und ohne Füße, mit optionalen Gitterrosten, fahrbare Auffangwannen und Varianten mit Seitenwänden.
IBC-Auffangwannen: für die großvolumige Lagerung
Wer IBCs mit je 600 oder 1000 Litern Inhalt lagert, benötigt speziell ausgelegte IBC-Auffangwannen. Das Auffangvolumen von IBC-Auffangwannen beträgt genau 1000 Liter – genug, um den vollständigen Inhalt eines IBC bei einem Gebindeversagen aufzufangen; außerdem sind die Traglasten und Maße so ausgelegt, dass befüllte IBC-Container sicher gelagert werden können. Für die Lagerung mehrerer IBC nebeneinander bieten wir Auffangwannen für bis zu 3 IBC im Standard, jeweils mit optionalen Abfüllpodesten sowie praktische IBC-Restentleerer als Zubehör für eine vollständige Entleerung.
Abfüllstationen: Sicherheit und Effizienz beim Umfüllen
Wer regelmäßig aus Fässern oder IBC umfüllt, sollte über eine Abfüllstation nachdenken. Im Gegensatz zu einer Standard-Fasswanne verfügt die Abfüllstation über einen Fassbock zur ergonomischen Positionierung des Fasses, Seitenwände als Spritzschutzgarnitur oder über geteilte Gitterroste, welche komfortables Arbeiten ermöglichen. Der Unterschied im Betriebsalltag ist erheblich: Arbeitsposition, Tropfsicherheit und Standfestigkeit des Fasses sind deutlich besser – und das senkt das Risiko vno Verschüttungen und Unfällen.
Flächenschutz-Elemente: wenn ganze Hallen oder Räume abgesichert werden müssen
Für große Produktionshallen, Tankplätze oder Umfüllbereiche, in denen keine einzelnen Gebinde auf Wannen gestellt werden können, sondern ganze Maschinen oder Fahrzeuge stehen, sind Flächenschutz-Elemente aus Stahl die richtige Wahl. Die einzelnen Elemente lassen sich modular zusammensetzen und können auf Anfrage so ausgelegt werden, dass sie mit Gabelstapler oder LKW befahrbar sind. Das macht sie zu einer flexiblen Lösung für komplexe Hallenabschnitte.
5 Vorteile von Auffangwannen aus Stahl auf einen Blick
1. Nicht brennbar – große Sicherheit bei entzündbaren Flüssigkeiten.
Stahl ist ein nicht brennbarer Werkstoff gemäß Baustoffklasse A1. Damit eignen sich Stahl-Auffangwannen besonders für die Lagerung von Kraftstoffen, Lösemitteln und anderen entzündbaren Flüssigkeiten, die unter Ex-Schutz-Anforderungen oder Brandschutzauflagen stehen. Wichtig ist, dass die Lagerung von entzündbaren Flüssigkeiten auf einer Auffangwanne aus Stahl gemäß den Vorschriften der TRGS 510 zu erfolgen hat – praxiserprobte Lösungen sind hier beispielsweise unsere Gefahrstoffcontainer für den Außenbereich, welche auch über eine Stahl-Auffangwanne verfügen.
2. Bruchsicher und stoßfest – ideal bei Staplerverkehr
Im Vergleich zu Kunststoffwannen sind Stahlwannen deutlich schlag- und stoßunempfindlicher. Schwere Fässer, IBC-Lasten und Gabelstaplerbetrieb sind bei den jeweiligen Stahlwannen-Typen kein Problem.
3. Elektrisch leitfähig – Potentialausgleich für Ex-Bereiche möglich
Stahl ist elektrisch leitfähig. Bei Bedarf kann ein Potentialausgleich direkt an der Stahlwanne angeschlossen werden. Somit eignet sich die Auffangwanne aus Stahl auch bei Anforderungen an den Ex-Schutz.
4. Hohe Tragfähigkeit – für Fässer, Paletten und IBC
Auffangwannen aus Stahl tragen zuverlässig auch schwere Lasten: Befüllte 200-Liter-Stahlfässer, beladene Europaletten oder 1000-Liter-IBCs können auf den passenden Stahl-Auffangwannen bedenkenlos gelagert werden.
5. Langlebig und recycelbar – wirtschaftliche Investitition
Stahl ist reparaturfreundlich, langlebig und am Lebensende vollständig recycelbar. Damit sind Stahl-Auffangwannen nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine ressourcenschonende Wahl.
Lackiert oder verzinkt? Die richtige Oberfläche der Auffangwanne aus Stahl wählen
Bei Auffangwannen aus Stahl stehen grundsätzlich zwei Oberflächenbehandlungen zur Wahl: Feuerverzinkung und Lackierung. Beide haben ihre Berechtigung – die Wahl hängt vom geplanten Einsatzbereich und vom Lagermedium ab.
Feuerverzinkte Wannen bieten einen sehr robusten Korrosionsschutz für viele Standardanwendungen. Die Zinkschicht schützt den Grundwerkstoff zuverlässig gegen Feuchtigkeit und viele organische Lösungsmittel. Für die Lagerung von Ölen, Kraftstoffen und Schmierstoffen ist eine feuerverzinkte Wanne in aller Regel ideal. Einschränkungen bestehen bei Medien, die die Zinkschicht angreifen können. So sind verzinkte Auffangwannen nicht bei organischen und anorganischen Säuren, Natronlaugen, Kalilauge und einigen anderen Flüssigkeiten einzusetzen.
Lackierte Stahl-Auffangwannen sind dann die bessere Wahl, wenn bestimmte Medienanforderungen eine definierte Beschichtung erfordern oder wenn eine spezifische Farbe (z.B. RAL-Farbe zur Kennzeichnung bestimmter Gefahrstoffklassen) gefordert ist. MEILLER bietet Sonderlackierungen auf Anfrage an.
- Feuerverzinkte Stahlwannen: Sehr robuster Korrosionsschutz für viele Standardanwendungen – z.B. Öle, Kraftstoffe, Schmierstoffe.
- Lackierte Auffangwannen aus Stahl: Empfohlen bei besonderen Medienanforderungen oder wenn eine definierte Beschichtungsfarbe (z.B. RAL) gefordert wird. Lackierte Stahlwannen sind oftmals etwas günstiger als verzinkte Wannen.
Aufstellung und Standortanforderungen an Auffangwannen aus Stahl
Damit das Auffangvolumen im Leckagefall tatsächlich vollständig verfügbar ist, gilt:
- Ebener, tragfähiger Untergrund – keine schiefen oder weichen Flächen.
- Regengeschützte Aufstellung: Auffangwannen im Außenbereich benötigen eine Überdachung. Alternativ empfehlen sich komplett umhauste Lösungen wie Gefahrstoffdepots oder Gefahrstoffcontainer, damit das verfügbare Auffangvolumen nicht durch Regenwasser reduziert wird.
- Auffangwannen aus Stahl werden normalerweise ausschließlich im Innenbereich eingesetzt.
Rechtliche Grundlagen zur Verwendung von Auffangwannen aus Stahl: WHG, AwSV, StawaR und TRGS 510
Die Lagerung wassergefährdender Stoffe ist in Deutschland durch ein klar strukturiertes Regelwerk abgesichert. Wer als Betreiber die wichtigsten Vorschriften kann, kann nicht nur rechtskonform handeln, sondern vermeidet auch teure Nachbesserungen und behördliche Auflagen.
Was besagen das WHG und die AwSV in Bezug auf Stahlwannen?
Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ist die gesetzliche Grundlage für den Gewässerschutz in Deutschland. Es verpflichtet Betreiber von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, alle zumutbaren Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um eine Verunreinigung der Gewässer zu verhindern.
Der Besorgnisgrundsatz des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) besagt, dass der Umgang mit Gefahrstoffen und das Lagern wassergefährdender Stoffe nur dann zulässig sind, wenn nach menschlicher Erfahrung nicht zu erwarten ist, dass Gewässer oder das Grundwasser nachteilig verändert werden. Für Unternehmen bedeutet das: Wer Gefahrstoffe lagern möchte, muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen, um Leckagen und Umweltschäden zuverlässig zu verhindern.
Die rechtlichen Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind insbesondere in den §§ 62 und 63 WHG geregelt. Grundsätzlich gilt, dass Behälter mit entzündbaren Flüssigkeiten und/oder wassergefährdenden Medien in oder auf geeigneten Auffangwannen gelagert werden müssen. Ziel ist es, austretende Flüssigkeiten sicher zurückzuhalten und ein Eindringen in Boden, Kanalisation oder Gewässer zu vermeiden. Auffangwannen für Gefahrstoffe sind damit ein zentraler Bestandteil der gesetzeskonformen Lagerung.
Ergänzend dazu enthält die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) detaillierte Vorgaben für die sichere und rechtskonforme Lagerung. Die AwSV regelt unter anderem die Einstufung in Wassergefährdungsklassen, die Pflichten von Betreibern und Fachbetrieben, mögliche Anzeigepflichten sowie die technischen Anforderungen an Auffangwannen und Lageranlagen.
Eine ordnungsgemäß dimensionierte und geprüfte Auffangwanne ist in diesem Rahmen die zentrale technische Schutzmaßnahme für die ortsfeste und ortsbewegliche Lagerung von Gefahrstoffen in Gebinden.
StawaR – der technische Rahmen für Stahlwannen
Die StawaR ist das zentrale technische Regelwerk, das die Anforderungen an Auffangwannen aus Stahl bis 1000 Liter Rauminhalt beschreibt. Sie wird über das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) geführt. Wannen, die im Einklang mit der StawaR gefertigt werden, erhalten eine Übereinstimmungserklärung (erkennbar durch Ü-Zeichen).
MEILLER fertigt alle Stahl-Auffangwannen im Einklang mit den Anforderungen der StawaR. Jede Wanne wird im Werk auf Dichtheit geprüft und erhält ein Werksprüfzeugnis sowie eine Übereinstimmungserklärung. Das gibt Ihnen als Betreiber Sicherheit – nicht nur technisch, sondern auch dokumentarisch.
TRGS 510 – Zusammenlagerung von Gefahrstoffen
Die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510 beschreibt den Stand der Technik für die passive Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern. Sie konkretisiert die Anforderungen der GefStoffV und definiert, welche Stoffe gemeinsam auf einer Auffangwanne gelagert werden dürfen – und welche nicht. Wer verschiedene Gefahrstoffe auf einer Wanne lagert, muss die Zusammenlagerungsregeln der TRGS 510 kennen und einhalten. Mehr dazu finden Sie in dieser Übersicht.
§ 324 StGB – Gewässerverunreinigung
Nicht zuletzt gibt es eine strafrechtliche Dimension: § 324 des StGB stellt die unbefugte Verunreinigung von Gewässern unter Strafe – mit GEldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren. Schon kleinste Ölmengen können erhebliche Schäden verursachen. Eine in der Praxis häufig zitierte Faustregel besagt, dass ein einzelner Tropfen Öl bis zu 1000 Liter Wasser ungenießbar machen kann. Die konsequente Nutzung einer geeigneten Auffangwanen ist daher nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Betreiberpflichten bei Auffangwannen aus Stahl: Was Sie regelmäßig prüfen müssen
Als Betreiber einer Auffangwanne aus Stahl hat man konkrete Prüfpflichten:
- Wöchentliche Sichtprüfung durch geschultes Personal auf Leckagen, Korrosion, Fremdwasser und mechanische Schäden.
- Wiederkehrende Detailprüfung: Für Stahl-Auffangwannen wird häufig ein 2-Jahres-Intervall für vertiefte Prüfungen gefordert.
- Dokumentation: Prüfergebnisse schriftlich festhalten und für Behördenkontrollen aufbewahren.
MEILLER liefert jede Wanne mit Werksprüfzeugnis und Übereinstimmungserklärung (Ü-Zeichen) gemäß StawaR – eine wichtige Grundlage für Ihre Betreiberdokumentation.
Zusammenlagerung auf Stahl-Auffangwannen – was ist zulässig?
Die Lagerung verschiedener Gefahrstoffe auf derselben Auffangwanne ist nur zulässig, wenn keine gefährlichen Reaktionen zu erwarten sind und die TRGS 510 eingehalten wird.
- Gefährdungsbeurteilung durchführen und Reaktionsrisiken schriftlich festhalten.
- Lagerklassen und Zusammenlagerungsregeln nach TRGS 510 prüfen.
- Medienbeständigkeit der Wannenoberfläche für alle gelagerten Stoffe sicherstellen.
- Kennzeichnung, Notfallinformationen und regelmäßige Sichtprüfung organisatorisch festlegen.
Warum direkt beim Hersteller MEILLER kaufen?
Als Hersteller bieten wir Ihnen entscheidende Vorteile gegenüber dem klassischen Fachhändler oder Kataloghändler:
- Herstellergarantie und Werksprüfzeugnis: Jede Stahlwanne wird im Werk auf Dichtheit geprüft und erhält ein Werksprüfzeugnis – keine Zwischenhändler, keine Unsicherheiten und – vor allem – keine improvisierte Konstruktion und kein nicht zugelassener Auslandsimport.
- StawaR-konform gefertigt: Unsere Stahlwannen werden im Einklang mit den Vorschriften der Stahlwannen-Richtlinie gefertigt und mit einer Übereinstimmungserklärung ausgestattet.
- Breites Standardsortiment: Von der Fasswanne für 1-2 Fässer bis zur IBC-Auffangwanne für 1.000 Liter – alles aus einer Hand.
- Sondermaße ab Stück 1: Abweichende Maße, Sonderlackierungen oder besondere Fußkonstruktionen sind als Projektlösung bereits ab Stückzahl 1 möglich.
- Zubehör von MEILLER: Gitterroste, Abfüllpodeste, Spritzschutzwände, IBC-Restentleerer und fahrbare Auffangwannen – alles auf Ihren Anwendungsfall abgestimmt.
- Erfahrung seit den 1980er Jahren: Jahrzehntelange Praxis in der Gefahrstofflagertechnik machen MEILLER zu einem verlässlichen Partner.
Alle Auffangwannen aus Stahl werden bei MEILLER aus 3 mm starkem Stahlblech gefertigt, von unseren geprüften Schweißern dicht verschweißt und entweder hochwertig feuerverzinkt oder lackiert – all dies geschieht im Einklang mit den strengen Vorgaben der StawaR an Ausführung der Schweißnähte und Konstruktion der Auffangwanne. Im Werk findet bei jeder Wanne eine Dichtheitsprüfung statt.
FAQ – Häufige Kundenfragen zu Stahl-Auffangwannen
Stahl oder Kunststoff: Welcher Wannenwerkstoff ist besser?
Das hängt klar vom Lagermedium ab. Stahl punktet bei entzündbaren Flüssigkeiten, hohen Lasten und Ex-Anforderungen. Kunststoff oder Edelstahl ist bei stark korrosiven Chemikalien wie konzentrierten Säuren oder Laugen oft die bessere Wahl. Leiten Sie die Entscheidung bei der Wahl einer Auffangwanne immer vom Sicherheitsdatenblatt ab.
Kann ich verschiedene Gefahrstoffe auf einer Wanne zusammen lagern?
Nur dann, wenn keine gefährlichen Reaktionen zu erwarten sind und die Zusammenlagerungsregeln der TRGS 510 eingehalten werden. Führen Sie dazu eine Gefährdungsbeurteilung durch und prüfen Sie die Lagerklassen der betroffenen Stoffe. Auch unsere Zusammenlagerungstabelle gemäß TRGS 510 hilft oft weiter.
Wie berechne ich das erforderliche Auffangvolumen?
Das Auffangvolumen muss mindestens 10% der gesamten Lagermenge betragen – mindestens jedoch den Inhalt des größten Gebindes. Im Wasserschutzgebiet ist 100% Auffangvolumen gefordert. Beispiel: 4 x 200 l Fässer = 800 l gesamt. 10% davon sind 80 l, aber das größte Gebinde hat ein Volumen von 200 l. Also muss die Auffangwanne ein Auffangvolumen von 200 Liter haben.
Kann eine Auffangwanne aus Stahl draußen aufgestellt werden?
Ja, aber nur mit geeignetem Witterungsschutz (Überdachung oder Lösungen wie Gefahrstoffcontainer), damit das Auffangvolumen nicht durch Regenwasser beeinträchtigt wird. Die Auffangwanne muss auf ebenem, tragfähigen Untergrund stehen.
Benötige ich einen Gitterrost für meine Auffangwanne aus Stahl?
Nicht zwingend – wir empfehlen es aber. Ein Gitterrost ermöglicht es, Gebinde trocken abzustellen. Außerdem wird so der Zugriff erleichtert. Auch die Sichtkontrolle des Auffangraums kann leichter durchgeführt werden. Wir bieten fast alle Auffangwannen aus Stahl aber wahlweise mit und ohne Gitterrost an.
Welche Informationen sollte ich vor dem Kauf einholen?
Stellen Sie sich vor dem Kauf folgende Fragen: Welche Medien lagere ich? Welche Gebindegrößen (Kleingebinde, Fässer, IBC)? Wie hoch ist die Gesamtlagermenge? Gibt es Staplerverkehr? Liegt ein Wasserschutzgebiet vor? MEILLER berät Sie gerne auf Basis dieser Angaben.
